Nach dem Verlegen

Profitipps für die Bodenpflege

Ihr neuer Parkettboden wurde fachmännisch verlegt. Nun hätten Sie gerne viele Jahre Freude an dem neuen Boden. Doch die Kinder trampeln darüber und der Hund tappt mit Matschpfoten über Ihre neu erworbene Kostbarkeit. Ein Parkettboden bleibt zwar immer ein Gebrauchsgegenstand und muss etwas aushalten, aber mittels entsprechender Pflege verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Fußbodens. So mancher Parkettboden bleibt mittlerweile länger im Haus als die Besitzer.
Bei Parkett ist es wichtig, den Schutzfilm zu erhalten. Doch wie machen Sie das? Wie putzt und pflegt man edles Parkett und was ist dabei zu beachten? Auf diesen Seiten erhalten Sie einfache Basistipps an die Hand. Wenn Sie sich an diese Pflegetipps halten, währt die Freude an Ihrem neuen Parkettboden lange.

Expertentipps

Kratzer

Kratzer wirken unschön auf Parkett. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie den Schmutz, der regelmäßig anfällt - vor allem Sand und kleine Steine - sofort entfernen. Schalten Sie Ihrem Staubsauger am besten den Bürstenaufsatz vor. Noch besser: Schuhe im Winter immer gleich vor der Tür ausziehen!
Sollte doch einmal ein Kratzer im Parkett landen, gibt es Farblackstifte, die decken oder auch Weichwachs zum Füllen der Lücken. Doch hier auf jeden Fall gut aufpassen, dass die Farben übereinstimmen.

Tipp:

Auch das Möbelverrücken schadet Ihrem Parkettboden. Wenn Sie die Möbel mit Filzuntersetzen versehen, verhindern Sie den Schaden am Parkett. Vor allem bei Stühlen, die ja immer mal wieder verrückt werden, macht das Sinn.

Vorsicht mit Wasser

Bei der Parkettpflege sollten Sie mit Wasser sehr vorsichtig und sparsam umgehen. Je mehr Wasser Sie verwenden, desto schlechter ist das für Ihren Parkettboden.
Wenn Sie zur Bodenpflege Bodentücher einsetzen, dann dürfen diese niemals nass sein. Ansonsten kann es passieren, dass der Parkettboden aufquillt. Überhaupt, Feuchtigkeit tut Ihrem Parkettboden nie gut, deshalb auch beim Wäschetrocknen besser Räume ohne Parkettboden einsetzen.

Tipp:

Vor dem Einsatz immer das Bodentuch gut auswringen.

Vorsicht mit Reinigungsmitteln

Oft reicht lauwarmes Wasser zum Putzen aus. Besondere Reinigungsmittel sind meist nicht notwendig und können schaden. Universalreiniger mit viel Chemie eignen sich nicht, weil sie oft zu aggressive Inhaltsstoffe aufweisen. Lassen Sie sich das richtige Mittel empfehlen und stimmen Sie dieses auf die jeweilige Oberflächenversiegelung ab. Zuviel ist hier oft schlecht.

    Versiegelte Flächen reinigen Sie am besten mit einem Mittel, das den Schutz des Bodens erhöht und die Versiegelung stärkt und aufrechterhält.
    Für mit Öl oder Wachs behandelte Böden eignen sich am besten spezielle Seifenreiniger.
    Geölte Parkettböden sollten immer mal wieder nachgeölt werden, je nachdem, wie hoch die Beanspruchung ist.

Tipp:

Sollten doch einmal Schlieren auf dem Parkettboden entstehen, lassen sich diese meist mit einem einfachen Radiergummi entfernen.

Farbunterschiede vermeiden

Farbveränderungen sind bei einem Parkettboden völlig normal. So dunkelt heller Parkettboden im Laufe der Zeit nach und dunkler Boden hellt je nach Holzart etwas auf. Wie stark sich das ausprägt, hängt von der Holzart ab. Allerdings empfiehlt es sich, ab und an die Möbel und Teppiche zu verrücken und zu verschieben. Die Farbnuancen entstehen durch den Lichteinfall. Wird der Boden zum Beispiel durch einen Teppich geschützt, dann ändert sich die Farbe weniger. Am Ende erhalten Sie unschöne Farbunterschiede auf Ihrem Boden.

Fragen Sie uns unverbindlich an

Gerne erstellen wir für Sie ein fachgerechtes Angebot für eine Parkettboden-Aufbereitung oder Boden-Neuverlegung.

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